Die traditionelle Küche im Saarland zeichnet sich durch sehr reichhaltige Kost aus, da den Arbeitern in Industrie, Gruben (Bergwerke) und der Landwirtschaft ausreichende Energievorräte zur Verfügung stehen mussten. Gleichzeitig musste die Nahrung aber kostengünstig sein und auf leicht erhältlichen Produkten oder eigenem Anbau beruhen. Unter diesen Bedingungen entstanden zahlreiche Gerichte aus Kartoffeln, da diese im Garten und auf Feldern billig zu erzeugen waren. Aus ähnlichen Gründen werden viele Zwiebeln, Lauch oder Bohnen und anderes Gemüse gepflanzt und gegessen. Wie in den Nachbarregionen, besonders dem Elsass, spielt außerdem das Sauerkraut als Beilage eine wichtige Rolle. Verfeinert werden die simplen Mahlzeiten oft mit einer Speck-Sahne-Soße, die früher als zusätzlicher Kalorienvorrat genutzt wurde. (Quelle: Wikipedia - Saarländische Küche)
 

Kartoffelgerichte z. B. Dibbelabbes

Fleischgerichte

Suppen

Salate

Getränke

Hoorische

Hoorische oder Geriwwelde aus dem Saarland

Hoorische - Saarländisches Rezept 

1,5 kg Kartoffeln
125 g Semmelbrösel
3 Eier
3 Esslöffel Mehl
1 Prise Salz
150 g Butter
Sauerrahm

Ca. 1 kg Kartoffeln schälen und mit der Reibe fein reiben. In einem Küchentuch gut ausdrücken. Die restlichen Kartoffeln weich kochen, abkühlen, schälen, reiben und mit den rohen Kartoffeln mischen. Semmelbrösel, Eier, Mehl und Salz und Kartoffel vermengen und gut durchkneten. Mit nassen Händen längliche Klöße formen. Die Klöße in siedendem Salzwasser ca. 20-25 Minuten ziehen und anschließend gut abtropfen lassen. Die Butter in einem Topf erhitzen bis sie braun wird und die Klöße in der Butter abschmelzen. Anschließend mit dickem, saurem Rahm, angewärmt, übergießen. 

Dazu passt Mausohrsalat, Braten oder Wildfleisch.

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